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Engagement mit System

Wenn Sie sich überlegt haben, nicht nur hier und da ein ökofaires Produkt zu kaufen, sondern gezielt das gesamte Beschaffungswesen umstellen wollen, dann sind Sie hier genau richtig!

Zukunft einkaufen

„Zukunft einkaufen“ ist eine bundesweite ökumenische Initiative, angesiedelt am Institut für Kirche und Gesellschaft der evangelischen Kirche von Westfalen, die das Ziel hat, kirchliche und diakonische Einrichtungen und Kirchgemeinden bei der Umstellung der Beschaffung auf der Grundlage ökologischer und sozialer Kriterien zu unterstützen. Dazu wurden vielfältige Publikationen erstellt, die zu einem großen Teil auf den Erfahrungen einer mehrjährigen Pilotphase mit unterschiedlichen Einrichtungen basieren.

Auf der Webseite von „Zukunft einkaufen“ finden Sie unter anderem:

  • Muster für die Erstellung einer Beschaffungsordnung
  • Zahlreiche Checklisten zu Bereichen wie Finanzen, Küche, Bürobedarf, Außenwirtschaft etc.
  • Ein Leitfaden gibt hilfreiche Unterstützung im Prozess der veränderten Beschaffung.
  • Praxisbeispiele zeigen die wertvollen Erfahrungen, die andere Einrichtungen und Gemeinden bereits gemacht haben.
  • Zudem finden Sie eine Broschüre, die erste informative Einblicke ins ethische Investment gibt.

Zukunft einkaufen

Das Managementsystem von „Zukunft einkaufen“ hilft, die Beschaffung Schritt für Schritt systematisch umzustellen.

Grüner Hahn/Grüner Gockel

Mit dem Grünen Hahn bzw. Grünen Gockel gibt es ein an EMAS angelehntes kirchliches Umweltmanagementsystem, das neben Beschaffungsfragen vor allem auch die CO2- Emissionen durch Kirchengebäude und den Energieverbrauch betrachtet. Wie das Managementsystem genau funktioniert, zeigt zum Beispiel die Website gruener-hahn.net. Weitere Informationen erhalten Sie auch unter kirum.org.

Grüner Hahn / Grüner Gockel

Mit dem Grünen Hahn bzw. Grünen Gockel gibt es ein an EMAS angelehntes kirchliches Umweltmanagementsystem.

Klimaschutzkonzepte

In vielen Landeskirchen können die Überlegungen, gerecht und zukunftsfähig zu wirtschaften, auch an die bereits vorhandenen Klimaschutzkonzepte „andocken“.

Seit 2008 können kirchliche Antragsteller im Rahmen der Förderprogramme der nationalen Klimaschutzinitiative beim Bundesumweltministerium Anträge für integrierte Klimaschutzkonzepte, Klimaschutzteilkonzepte und Klimaschutztechnologien bei der Stromnutzung einreichen. Im Herbst 2008 wurde daher mit Finanzierung des Kirchenamtes der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) ein „Projektbüro Klimaschutz“ in der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft (FEST) in Heidelberg eingerichtet.

Das Projektbüro berät Landeskirchen, Kirchenkreise und kirchliche Einrichtungen bei der Antragstellung an das Ministerium und informiert über Maßnahmen, die zu einer Reduzierung von CO2-Emissionen beitragen können. Die vorgeschlagenen Maßnahmen können von der Umstellung auf Ökostrom über die stufenweise Sanierung des Gebäudebestandes und Carsharing bei Dienstfahrten bis hin zur Erarbeitung von ökofairen Richtlinien für die Beschaffung reichen.

Neun Landeskirchen haben bereits ein solches Klimaschutzkonzept erstellen lassen und mit der Umsetzung begonnen, zwei weitere sind derzeit in Arbeit. Eine Landeskirche hat ein umfassendes Umweltkonzept vorgelegt, das inhaltlich noch über die Klimaschutzkonzepte hinausgeht. Auf der Seite www.projektbuero-klimaschutz.de befindet sich eine Linksammlung zu den einzelnen landeskirchlichen Klimaschutzkonzepten sowie zu einigen Klimaschutz-Teilkonzepten für kircheneigene Gebäude.

 

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Chris Böer
+49 (0)30 65211 1097
chris.boeer@
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